Fitness

 

In dem Handbuch des Helden stieß ich ich auf Georges Hébert einen sportwissenschaftler und Militär der zwei Weltkriege miterlebt hat. Für den das prägendste Ereignis aber ein Vulkanausbruch war bei dem er selbst viele Menschen gerettet hat.

Stark sein um nützlich zu sein.

War sein Credo, unter dem er eine Trainingsmethode entwickelte die sich Méthode Naturelle nannte und darauf ausgerichtet war die natürlichen Bewegungen unseres Körpers auszubilden.

Hébert fasste das in folgende 10 Punkte zusammen:

  • Gehen
  • Laufen
  • Springen
  • Klettern
  • Tragen
  • Selbstverteidigung
  • Balancieren
  • Schwimmen
  • Werfen
  • Fortbewegung auf allen Vieren

Selbstverständlich war sein Trainingsansatz sehr viel umfangreicher aber das bildet die Grundlagen seiner Trainingsphilosophie.

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Heute findet das natürliche Training ‚mal wieder‘ zurück in unseren Fokus durch Leute wie Ido Portal (movement culture), Greg Glassmen (CrossFit) oder David Belle (Parkour) kommen wir wieder weg von dem isolierten Training und hin zur natürlichen Bewegung.

Das Aufbrechen der Denkweise,

Ein Leistungssportler ist ein Profi in seiner Disziplin aber ist er es auch in einer Anderen?

In der Regel konzentrieren auch wir als Breitensportler uns mit zuviel Fokus auf ein Training. Dadurch verarmen aber unsere anderen Leistungen bzw. entwickeln sich gar nicht erst. Was spricht denn schon dagegen heute Rad zu fahren weil man Lust darauf hat und Morgen sein Fitnesstraining zu absolvieren anstatt sich für eines davon entscheiden zu müssen.

Aber um dies zu erreichen müssen die Menschen raus aus den Fitnessstudios und wieder hinein in eine Bewegung aus Spaß. Das beste Beispiel dafür sind Kinder die toben, raufen, klettern, springen und laufen.

Wenn wir wieder Spaß an Bewegung entwickeln, dann wird sich unsere Bewegung auch wieder mehr in den Alltag integrieren.

Es ist es auch gut und wichtig eine Bewegungsform für sich zu finden die man wirklich gerne macht. Ich bevorzuge die Kampfkunst und Selbstverteidigung und freue mich jedes Mal auf ein neues hier das Training zu besuchen. Aber genauso gerne gehe ich wandern, laufen, klettern und fahre Fahrrad.

Ich mache das gerne.

Und genau darum geht es. Bewegung sollte Leidenschaft bedeuten und nicht leiden sein. Die Entwicklung einer Leidenschaft, gerade für uns Couchgeneration Internet ist alles andere als einfach. Wir sind genetisch darauf programmiert so wenig Energie wie möglich zu verbuchen. Dass der eine Punkt aber ein anderer ist, dass wir vollkommen voreingenommen gegenüber der Bewegung sind. In beiden Fällen müssen wir nicht irgendwelche Glaubenssatz entwickeln oder uns zu irgendetwas zwingen. Wie erahnt reicht es Spaß zu haben und eine Leidenschaft mit der Bewegung zu entwickeln.

Wenn wir spielen, dann setzt auch unsere genetische Programmierung aus. Denn eigentlich sollen wir lernen. Spiel und Bewegung bereiten uns auf Herausforderungen und Notsituationen vor. Unser Körper baut eine Stabilisierung auf die dafür sorgt, dass wir uns weniger verletzen und im Ernstfall unser ganzes Potential entfalten können.

Einfach mal auf einen Baum klettern oder über den Bordstein balancieren. Eine Stunde Wandern anstelle des Laufbandes und Eigengewichtsübungen anstelle von Hantelworkout etc. Ich denke dieser Punkt ist klar geworden.

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Wenn wir die Bewegung wieder in unseren Alltag integriert haben werden wir noch viele neue Möglichkeiten entdecken die zu hundert Prozent zu uns passen, da sie aus uns selbst entstehen.

So können wir Helden werden.
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