Zucker

Zwei Wochen ohne Zucker.

Ich habe nicht auf Kohlenhydrate generell verzichtet, nur auf Industrie Zucker, Stärkehaltige Lebensmittel wie Reis und Kartoffeln und auf Getreide also Nudeln Brot und so weiter.

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Also was habe ich gegessen? Fisch und Gemüse, Eier und Quark – den als Pescetarier verzichte ich bewusst auf Fleisch.

Tag 1 – 2 (Samstag – Sonntag)

Ich bin durch die Hölle gegangen! Ganz ehrlich, wie kann man auf so eine doofe Idee kommen?

Hier ein paar meiner Symptome:

  • Nervosität
  • Gereiztheit
  • Schwindel
  • Konzentrationsprobleme
  • Permanenter Hunger

Es ging mir wirklich nicht gut und ohne die Unterstützung meiner Familie hätte ich aufgegeben.

Tag 3 (Montag)

Am Morgen ist mir aufgefallen, dass ich ein bisschen frischer war. Für mich stand das jetzt erstmal zum. Vergleich der zwei Tage davor.

Aber..

Ich war wirklich etwas klarer im Kopf und fühlte mich.. Ausgeschlafen, ja, wie ausgeschlafen.

Aber am Abend ging es rapide abwärts mit mir. Ich war so hungrig und niedergeschlagen. Ich aß auch nur Käse am Abend und sehnte mich so nach süßem Obst. Ich habe mir dann sogar eine Kiwi gegönnt.

Tag 4 (Dienstag)

Ich bemerkte schon morgens einen süßlichen Geschmack im Mund.

Wie sich herausstellte war das wohl das erste Zeichen, dass ich in die Ketose eingetreten bin.

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Ich war nun schon nicht mehr ganz so schlecht gelaunt und auch das entsagen von Kuchen und den ganzen Leckereien die sich auf meiner Arbeit in der Küche türmen lassen mich kalt.

Super, weiter so!

Auch die Abende waren nicht mehr ganz so schlimm, da ich mir immer 1 Stück Obst, Apfel oder Kiwi, gegönnt habe.

Abends, dass erste mal Training ohne Kohlenhydrate. Wo doch gesagt wird, dass Kohlenhydrate unser Energielieferant no. 1 sind.

Tag 5 (Mittwoch)

Tagsüber hatte ich keinerlei Probleme. Natürlich fällt es schwer den Leckereien nicht nachzugeben aber dafür habe ich mir einige Podcasts über Ernährung angehört und wie sich herausstellte hilft die ketogene Ernährung gegen einen Haufen Krankheiten und Beschwerden – klasse!

So langsam bekomme ich den „Drive“ in die Geschichte. Das Kochen macht mir Spaß und dieser klare Kopf ist ne super Sache.

Tag 6 (Donnerstag)

Ich bin sehr ausgeruht und Energie geladen. Die Arbeit lasse ich locker hinter mir, da ich mich wirklich gut konzentrieren kann.

Abends wieder Training – Kein Problem.

Tag 7 (Freitag)

Auch hier kann ich nichts anderes behaupten als super Sache. Nach dem ich diesen Entzug erstmal geschafft habe, was wirklich nicht leicht war, bin ich ein neuer Mensch. Ich fühle mich:

  • Klar
  • Ausgeruht
  • weniger Hunger
  • Mehr Energie

Aber ich habe hin und wieder schon unheimlich Lust auf etwas Süßes oder ein leckeres Stück Pizza.. oder Nudeln..oder Kartoffeln…

Tag 8 (Samstag)

Wir haben eine kleine Radtour gemacht und dann ein kleines Picknick am See, war wunderbar. Ich habe soviel Energie gehabt, dass ich mit den Kindern über die dicken Steine an dem Strand gehüpft bin – min. 45 Minuten lang!

Ich muss auch sagen wenn man sich sein Essen gründlich vorbereitet ist das alles kein Problem. Mein Hungergefühl ist eh nicht stark und dann noch ne Dose Fisch oder ein wenig Gemüse und ich fühle mich wieder satt, nicht überfressen sondern satt. Das hatte ich schon lange nicht mehr.

Tag 9 (Sonntag)

Heute das erste mal freies Training ohne Kohlenhydrate also habe ich ein großes Hiit Workout gemacht. Ich muss sagen, dass ich gut durchgehalten habe aber in den Spitzen fehlte mir die Energie, ich glaube da kommt die Ketose nicht mehr hinterher mit der Glykogenumwandlung aber an sich lief das Training sehr gut ab.

Der Nachmittag zu Hause war dann deutlich anstrengender. Ich habe aufgeräumt, geputzt und gekocht bis mir der Rücken schmerzte – ja, ich bin keine 20 mehr.

Tag 10 (Montag)

Fokus, ich sage nur Fokus.

Auf der Arbeit habe ich eine wirklich fast unüberschaubaren Berg an Arbeit liegen – Urlaubsvertretung – aber ich hänge mich voll rein. Früher hatte ich immer solche Konzentrationseinbrüche, dass ich manchmal fast eine Stunde gebraucht habe um wieder einsteigen zu können. Jetzt schaffe ich das mit einmal Luft holen.

Am Abend habe ich zu Hause noch ein kleines Workout gemacht. Mir war danach.

Tag 11 (Dienstag)

Ich bin früh aufgestanden um noch etwas an meinem Blog zu arbeiten. Ich überlege auch, ob ich wirklich weniger Schlaf brauche aber ich bin nach wie vor der Ansicht, jeder Mensch braucht 8 Stunden Schlaf alles andere verursacht Stress.

Der Tag an sich war sehr gut.

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Ich habe mehr Power gehabt und ich konnte konzentrierter Arbeiten. Abends beim Training habe ich es dann gemerkt – Power, ich hatte reine Energie und war mir sicher, dass ich dieses Pensum auch weiter machen kann, lange weiter machen.

Tag 12 (Mittwoch)

An diesen Lebensstil werde ich mich nicht gewöhnen können. Bei vielen meiner Mahlzeiten fehlt mir die die Kohlehydratbeilage.

Ich glaube auch, dass ich durch hin und wieder Kohlenhydrate ein bisschen in meiner Stimmung schwanke.

Tag 13 (Donnerstag)

Schlafen ist wirklich erholsam. Ich konnte wirklich gut schlafen und war sehr ausgeruht als ich früh wach wurde. Meine 8 Stunden Regel ist schwer umzusetzen.

Tag 14 (Freitag)

Wohooo – noch einen Tag und dann gibt es Pizza und Wein und Bier und Schokolade und Brot und…. Naja, eigentlich fürchte ich mich ein wenig davor wieder Kohlenhydrate zu essen. In diesen zwei Wochen ging es mir so gut wie schon lange nicht mehr.

Ob sich das alles verändern wird?

Tag 15 (Samstag)

Ok, mein erstes Kohlenhydratreiche essen ist:

Ein Vollkornbrot mit Quark und Honig. Es schmeckt wirklich brutal süß und ich bin selber überrascht wie leicht es mir fällt.

Anschließend habe ich ein Gefühl als hätte ich einen Stein im Bauch, sehr seltsam.

Im Laufe des Tages gab es dann noch Kuchen und Abends – Pizza.

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Für mich ist klar, dass ich diese Diät jetzt zwei mal im Jahr machen möchte, da sich dadurch auch die bevorstehende Insulinresistenz vorbeugend behandeln lässt und auch für die Zellgesundheit und den Stoffwechsel ist das keine schlechte Sache.

Bemerkenswert ist auch, dass ich nach dieser Diät nun fast 5 Kg abgenommen habe und erstaunlich, ich habe wieder ein Hunger- und Sättigungsgefühl.

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