Zeit

Zeitmanagement klingt so anstrengend. Und ehrlich, ich habe keine Zeit für Zeitmanagement.

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Wenn ich mir für etwas Zeit nehme dann muss es mir das auch wert sein. Wenn ich mich frage wofür ich Zeit verbrauche fällt mir als erstes die Arbeit ein. Eine ziemlich sinnlose Beschäftigung für den Tausch von Geld gegen Zeit – aber okay.

Wenn ich daran denke mein Kinder zu erziehen finde ich, dass ich gar nicht genug Zeit investieren kann.

Also wenn ich dann nach dem Wert entscheiden muss, dann entscheide ich mich für meine Kinder.

Meine Zeit hat einen Wert und diesen investiere ich in Konsum, Freizeit oder eben in meine Kinder/Beziehung/Freundschaften.

Genauso läuft es mit Sport, Kochen und Freizeitbeschäftigungen. Die Zeit dafür nehme ich mir. Wenn ich jetzt feststelle, dass etwas nicht den Wert erfüllt den ich für meine Zeit brauche, dann verändere ich das – ganz einfach.

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Naja, so einfach dann auch wieder nicht. Denn, sich gegen etwas zu entscheiden fällt schwerer als für etwas.

Wenn der Tag doch mehr als 24 Stunden hätte.

Auch dann würden wir mit der Zeit nicht hinkommen wenn wir nicht lernen mit unserer zeit Haus zuhalten.

Wenn ich mehr Zeit für mich brauche und abends zu müde, dann kann ich ja auch morgens früher aufstehen. Oder mir meinen Mittag freischaffen. Wenn es wirklich wichtig ist, dann kann ich das schaffen. Aber will ich das?

Wir werden eingeteilt in Stundenpläne, Deadlines, Arbeitszeiten usw. Das alles stresst uns und wir wissen oft nicht weiter was wir dann machen können, wenn endlich diese Fremdbestimmung endet.

Also wir wissen mit unserer Freizeit nichts anzufangen.

Wo mit füllen wir unsere Freizeit? Abenteuer die uns an unsere Grenzen bringen? Folgen wir dem Konsum? Oder suchen wir einfach nur kurzweilige Unterhaltung um unsere Zeit rum zu bekommen und dann abschalten zu können.

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Ich finde das alles klingt richtig gut. Aber…

Mal angenommen ich spiele jeden Tag 10 min ein Spiel auf meinem Handy. Das bedeutet 365 x 10 min. = 60 Std.

Was kannst Du in diesen 60 Stunden alles machen? 2,5 Tage, in dieser Zeit kann ich locker drei Bücher lesen. Ich kann die Grundlagen für eine Fremdsprache erlernen oder mich einfach 60 Stunden lang bewusst entspannen.

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Also ist die Frage ganz einfach:

Wie setzen wir unsere Zeit ein?

Jetzt kann mann sich Zeitmanagement Modelle anschauen von denen es mehr als genug gibt.

Pareto, 40-30-20 Regel usw.

Wir können unseren Tag strukturieren, Routinen bilden und uns Deadlines setzten.

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Aber eigentlich haben wir ein sehr gutes Zeitmanagement Tool bereits ab Werk eingebaut – Unser Gefühl. Wenn Du dich selber fragst ob dir etwas einen Wert oder einen Gewinn bringt dann ist es wichtig, hältst du davon nichts ist es Zeitverschwendung.

Hier hilft es auch klar abzusehen was wir als investierte Zeit für nehmen. Also Zeit die wir einsetzten um uns in Zukunft mehr Zeit nehmen zu können. Sehr Wichtig ist es dabei eine klare Grenze zu ziehen und zu sagen:

Ich mache das jetzt einen Tag / einen Monat / ein Jahr..

Wenn wir diese klare Linie nicht ziehen dann leidet unsere Motivation und wir verlieren unsere Leistung und dann verschwenden wir unsere Zeit.

Die Zeit die wir verschwenden ist weg, wir bekommen sie nie wieder!

Die Idee ist es hier auf unsere innere Stimme zu hören und (!) klar zu bewerten was wir wollen und zu wann wir es erreichen.

Leben ist das, was passiert, während du dabei bist, andere Pläne zu schmieden – John Lennon

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